Andreas Cantow

Der Bariton Andreas Cantow, in Gelsenkirchen geboren, absolvierte ein Studium der Klavierpädagogik am Robert-Schumann-Institut Düsseldorf sowie ein künstlerisches Studium im Fach Gesang an der Musikhochschule Köln. Nach dem Gesangsstudium gastierte er überwiegend im Bereich der zeitgenössischen Musik (u.a. P.M.Davies „The Lighthouse“, W.Rihm Titelpartie „Jacob Lenz“). Derzeit liegt sein künstlerischer Schwerpunkt auf der Interpretation geistlicher Musik sowie der Gestaltung von Liedprogrammen. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Cantow auch als Klavier- und Gesangspädagoge tätig.

Alban Peters

Der Oboist Alban Peters wurde 1977 geboren. Im Anschluss an das Studium der Schulmusik und der Philosophie absolvierte er die künstlerische Ausbildung bei Michael Niesemann an der Hochschule für Musik Köln, die er seit 2005 mit dem Aufbaustudium Konzertexamen fortsetzt. Er nahm an verschiedenen Meisterkursen teil, unter anderem bei Christian Schneider und Marion Kuszyk (Los Angeles Philharmonic Orchestra). Er war 2. Preisträger beim Wettbewerb der »Stiftung Helga und Paul Hohnen« (Köln) und erhielt den Förderpreis in der Kategorie Kammermusik des »Schmolz + Bickenbach-Preises« (Düsseldorf). 2003 war er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes. Seit Beginn des Jahres 2005 sowie in der Spielzeit 2005/06 war Alban Peters als Praktikant Mitglied der Duisburger Philharmoniker.

Sabine König

Die Geigerin Sabine König wurde 1976 in Düren geboren. An der Musikhochschule Köln absolvierte sie ein Schulmusikstudium mit dem Hauptfach Violine bei Ingeborg Scheerer, AnnetteWehnert und Gorjan Košuta, sowie ein Studium der Germanistik an der Universität zu Köln. 2004 erwarb sie das Erste Staatsexamen. Sie konzertierte mit diversen Orchestern, u.a. mit dem »Collegium Instrumentale Rhein/Ruhr« und als langjährige Konzertmeisterin mit dem Orchester »Sinfonietta 104« der Musikhochschule Köln. Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit liegt auf der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Bei diversen Meisterkursen im In- und Ausland konnte sie ihre Studien der Barockvioline weiter vertiefen. Seit 2006 studiert sie im Rahmen des Aufbaustudiengangs Kammermusik/Alte Musik Barockvioline u.a. bei Richard Gwilt an der Musikhochschule Köln.

Justyna Niznik

Justyna Niznik hat ihr Studium auf der modernen Geige an der Hochschule für Musik in Breslau in der Klasse von Prof. B. Bryla angefangen. Seit 2003 hat sie weiter an der "Franz Liszt" Hochschule für Musik studiert, wo sie auch ihr Diplom und Aufbaustudium in der Klasse von Prof. Dr. F. Eichhorn erhielt. Noch in Weimar wurde ihr Interesse an Historischer Aufführungspraxis erweckt, was zum ihrem Studium auf der Barockgeige im Jahr 2007 an der Kölner Hochschule in der Klasse von Richard Gwilt und zu Unterricht bei Midori Seiler geführt hat.

Friederike Holzapfel

Friederike Holzapfel, in Münster geboren, erhielt ihren ersten Geigenunterricht mit vier Jahren. Nach dem Abitur studierte sie Musikerziehung mit Hauptfach Violine an der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken und schloss 2006 ihr Studium erfolgreich mit Diplom ab. Seit 2005 studiert sie außerdem Bratsche bei Prof. Jone Kaliunaite-Fassbender in Saarbrücken, und besuchte Meisterkurse bei Prof. Barbara Westphal, Prof. Hariolf Schlichtig und Carol Rodland. In der Spielzeit 2008/09 war sie Praktikantin an der Deutschen Oper am Rhein Duisburg. Seit August 2009 spielt sie weiter als Aushilfe bei den Duisburger Philharmonikern.

Harm Meiners

Der Cellist Harm Meiners, geboren 1976 in Dorsten, absolvierte ein Physik-, ein Schulmusik- sowie ein künstlerisches Cellostudium, letzteres in der Klasse von Claus Kanngiesser an der Musikhochschule Köln. Er ergänzte seine Ausbildung durch die Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen, so bei Thorleif Thedéen oder dem Orpheus-Quartett. Insbesondere fühlt er sich in seiner künstlerischen Arbeit der Kammermusik verbunden. Dabei versucht er, den Bogen von der Alten Musik über das klassisch-romantische Repertoire bis hin zur Neuen Musik zu spannen. Seine vielfältige Konzerttätigkeit führte ihn u.a. zu den Donaueschinger Musiktagen und den Dresdner Tagen für Neue Musik. Impulse für das Barockcello erhielt er u.a. von Wieland Kuijken, Markus Möllenbeck und Rainer Zipperling. Seit 2005 ist Harm Meiners Dozent für Kammermusik an der Musikhochschule Köln.

Philipp Spätling

Philipp Spätling wurde 1979 in Marburg geboren. Von 1999 bis 2006 studierte er Blockflöte an der Kölner Musikhochschule bei Günther Höller und Dorothee Oberlinger. Dieses Studium schloss er mit instrumentalpädagogischem und künstlerischem Diplom ab. Er ist Soloblockflötist des Kölner Kammerorchesters unter der Leitung von Helmut Müller-Brühl. Neben anderen Projekten spielte er 2004/05 für ein Opernprojekt im Kölner Gürzenichorchester. 1995 und 1997 erhielt er den Förderpreis der Köhler-Osbahr-Stiftung der Stadt Duisburg, 2004 war er Stipendiat der »Villa musica« unter der Leitung von Reinhard Goebel. Seit 2004 studiert Philipp Spätling Cembalo bei Christian Rieger an der Folkwang Hochschule (Essen). Neben seiner Tätigkeit als Cembalist des Kölner Barockensembles Nel Dolce spielt er beide Instrumente europaweit in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen. Seine Blockflöten- und Cembalostudien unterstützte er durch Meisterkurse im In- und Ausland.

Kölner Barockensembles Nel Dolce

Erfrischende Virtuosität und ansteckende Musizierfreude sind die Kennzeichen des von Presse wie Publikum gleichermaßen anerkannten Kölner Barockensembles Nel Dolce.
Die fünf jungen Musiker lernten sich als Studierende der Kölner Musikhochschule kennen und fanden sich 2003 zum Ensemble zusammen. Ursprünglich aus unterschiedlichen Bereichen und Musikrichtungen kommend, bringt jedes Ensemblemitglied seine individuelle Vielseitigkeit in die gemeinsame Arbeit ein. Auf diese Weise verfügt Nel Dolce über einen weiten musikalischen Horizont, der trotz der heutigen gemeinsamen Spezialisierung auf den Bereich der Alten Musik offen bleibt für Experimentierfreudigkeit in angrenzende Epochen und Stile. Während alle fünf Musiker auch solistisch tätig sind, absolviert das Ensemble seit 2006 den Aufbaustudiengang "Kammermusik/Alte Musik" bei Ketil Haugsand an der Hochschule für Musik Köln. In Meisterkursen bei Dorothee Oberlinger, Markus Möllenbeck, Ingeborg Scheerer, Gerald Hambitzer u.a. vertieften die Musiker ihre Auseinandersetzung mit der Musik des Barock. Anregungen erhielten sie weiterhin u.a. durch Richard Gwilt, Michael Niesemann, Ursula Schmidt-Laukamp und Hille Perl. Auftritte führen Nel Dolce sowohl in verschiedene Regionen Deutschlands als auch ins Ausland. In wechselnden Besetzungen bringen die Musiker vor allem Werke des 17. und 18. Jahrhunderts zur Aufführung. Das Ensemble war 2006 Preisträger des Biagio-Marini-Wettbewerbes.

Kammerchor an St. Gereon

Der Kammerchor an St. Gereon wurde 1978 als Jugendchor gegründet. Zur Zeit gehören ihm ca. 25 Sängerinnen und Sänger an. Regelmäßig gestaltet der Chor feierliche Gottesdienste musikalisch, hat sich jedoch auch durch eine rege Konzerttätigkeit einen Namen machen können. Hervorzuheben sind die Aufführungen von G. F. Händels „Laudate pueri“, mehrerer Kantaten J. S. Bachs – darunter das „Magnificat“ – und dessen „Weihnachtsoratorium“ sowie W. A. Mozarts „c-Moll-Messe“ und „Requiem“.

Am 21. März 2010 wird der Kammerchor die Johannes-Passion Johann Sebastian Bachs aufführen. Infos folgen, siehe Terminkalender.

Markus Schönewolf

Markus Schönewolf arbeitet als freier Komponist und Dozent an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Umfangreiche Studien an der Kölner HfMT, darunter Tonsatz, Hörerziehung, Komposition und Klavier. Pädagogische und Künstlerische Diplomabschlüsse. Er hat Kompositionen für unterschiedliche Besetzungen geschrieben – von Werken der Kammermusik bis zu Werken für Großes Orchester mit Solisten. Seit 2008 ist er Kirchenmusiker an St. Gereon.